INKLUSIVA im Dialog mit FamilienZeit – offene Hilfen für Menschen mit Behinderung

Frage 1: Wer sind Sie und warum nehmen Sie an der INKLUSIVA teil?

Antwort: Wir sind ein ambulanter Dienst der Behindertenhilfe mit Sitz in Mainz-Laubenheim. Unsere Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Inklusion von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen und Beeinträchtigungen in Kindertagesstätten und Schulen sowie in der Entlastung von betroffenen Familien im häuslichen Bereich. Darüber hinaus vermitteln wir Assistenzkräfte, die Menschen mit Behinderungen auf der Arbeit und in der Freizeit unterstützen. An der INKLUSIVA teilzunehmen bedeutet für uns, dass wir unseren Platz innerhalb der vielschichtigen Möglichkeiten für Menschen mit Behinderungen in Mainz innerhalb dieses Forums zeigen. Wir wollen unsere wertvollen Angebote noch mehr Menschen zugänglich machen.

Frage 2: Wie setzen Sie sich für Inklusion in Mainz ein?

Antwort: Wir leisten mit unseren Angeboten einen wichtigen Beitrag auf dem Weg zur Inklusion. Inklusion bedeutet, dass Menschen mit und ohne Behinderungen die gleichen Möglichkeiten haben, ihr Leben nach ihren Wünschen zu gestalten. Darauf arbeiten wir hin. Deshalb unterstützen unsere Integrationskräfte Kinder und Jugendliche mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen in ihren Einrichtungen und unsere Assistenzkräfte begleiten erwachsene Menschen mit Behinderungen in der Arbeit und Freizeit. So können alle gemeinsam lernen, was es heißt, von Unterschiedlichkeit zu profitieren und das Leben gemeinsam zu gestalten. Auch unser Entlastungsangebot für betroffene Familien hilft, punktuell mehr Qualitätszeit für alle Angehörigen zu ermöglichen.

Frage 3: Was ist das Besondere an Ihren Angeboten?

Antwort: Unser Fokus in jedem Kontakt liegt in der Kombination aus Qualität und Empathie. Wir nehmen jeden Menschen ernst und wollen das Beste für und mit ihm zusammen erreichen. Empathisches Handeln bedeutet für uns ein Dialog auf Augenhöhe. Jede Integrations-, Entlastungs- und Assistenzkraft wird in ihrer Arbeit vor Ort von einer Bezugsbetreuerin aus dem Büro der FamilienZeit qualitativ unterstützt. So wird ein Arbeiten zum Wohl des Kindes und des Erwachsenen auf Grundlage von verschiedenen Perspektiven gewährleistet. Regelmäßig stattfindende Supervision und Fortbildungen helfen der Eigenreflexion, so dass wir bedürfnisorientiert und individuell in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten handeln können.

Frage 4: Seit wann gibt es FamilienZeit und wie ist die Entwicklung?

Antwort: FamilienZeit wurde 2006 gegründet – damals vorrangig mit dem Ziel, Familien mit behinderten Kindern Zuhause zu entlasten. So sollte Qualitätszeit ermöglicht werden, die in den alltäglichen Herausforderungen oft schwer zu finden ist. Schnell wurde klar, dass neben dem Engagement im häuslichen Bereich ein weiteres großes Handlungsfeld die Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in ihren Einrichtungen darstellte. Um Inklusion auch an dieser Stelle mitzugestalten und voranzubringen, wurden ebenfalls 2006 die ersten Integrationskräfte eingestellt. Mit dem steigenden Bedarf und zunehmenden Möglichkeiten für Integration in Regeleinrichtungen wächst auch unser Team. Aktuell sind wir mit rund 50 Personen vor Ort und im Büro im Einsatz.

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